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Zweiter Kantersieg in Folge trotz zwei verschossener Elfmeter: 5:0 Auswärtssieg gegen SGS Essen

Am gestrigen Sonntag bezwangen unsere Potsdamerinnen die SGS deutlich, mit einem souveränen 5:0 Sieg (4:0). Turbine Potsdam kam gut und schnell in die Partie, erspielte sich schöne Chancen, doch ließ leider viele ungenutzt.

Es ist Potsdams zweiter Kantersieg in Folge! Trotz zwei verschossenen Elfmetern ist Turbine Potsdam nun nur noch einen Punkt hinter dem Tabellendritten TSG Hoffenheim – der Traum von der Qualifikation zur Champions League ist nun wieder greifbar.

Nach dem Anpfiff um 16 Uhr starteten unsere Turbinen von der ersten Minute an motiviert und offensiv ins Spiel. Bereits in der 5. Minute gelang es Dina Orschmann, nach einem hohen Ball von Malgorzata Mesjasz, zum 1:0 einzuköpfen. Einige Augenblicke später, gab es schon den ersten Elfmeter: die Torhüterin von Essen kam gegen Melissa Kössler zu spät. Merle Barth gelang es jedoch nicht das Leder im Tor unterzubringen. Nichtsdestotrotz musste man auf das 2:0 nicht lange warten, denn fünf Minuten später verlängerte Karen Holmgaard per Kopf die Ecke von Gina Chmielinski zum 2:0. Dann direkt die nächste super Chance für Turbine: Selina Cerci läuft sich frei, schoss jedoch am leeren Tor vorbei. Dafür gelang es kurz darauf Sophie Weidauer, trotz der unübersichtlichen Situation vor dem Tor, per Schlenzer zum 3:0 zu erhöhen. Nach einem langen Ball in der 28. Minute schob Selina Cerci anschließend problemlos zum 4:0 ein. Nur eine Minute später eine erneute super Chance, doch Gina Chmielinski traf nur den Pfosten. Mit der 4:0 Führung ging es schließlich in die Kabinen.

Nach der Pause machte Melissa Kössler per Hacke eine Vorlage für Selina Cerci, der daraufhin ihr 13. Saisontreffer direkt ins Eck gelang. Somit ist sie an der Spitze der Torjägerinnen. Die zweite Hälfte war zunächst von vielen Wechseln geprägt, Tore aber waren Mangelware und es schien nicht mehr viel zu passieren. Doch in der 72. Minute gab es einen erneuten Strafstoß nach einem Foul von Selina Cerci. Diese musste dann mit einer Knieverletzung den Platz verlassen. Dieses Mal war Melissa Kössler am Ball, doch auch sie verschießt die Chance an den Außenpfosten. So blieb es beim 5:0 und unsere Turbinen konnten mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. Besonders zufrieden war Cheftrainer Sofian Chahed mit Potsdams Chancenverwertung jedoch trotzdem nicht. „Es hätte zweistellig ausgehen können“, meinte er nach dem Spiel zu Magenta Sport. Zu viele Chancen wurden einfach liegen gelassen.

Nächstes Wochenende geht es für unsere Turbinen nach Bremen, bevor Turbine Potsdam am 20. März, zum 17. Spieltag in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga wieder zu Hause im KarLi spielt. Dort treffen wir dann auf den SC Sand.

 

Turbine Potsdam: Fischer – Sissoko (54. Gerhardt), Mesjasz, Barth (75. Kerschowski), Agrez – Orschmann, K. Holmgaard, Weidauer (64. Graf), Chmielinski (46. Plattner) – Kössler, Cerci (75. Kuznezov)

SGS Essen: Sindermann – Meißner, Debitzki (46. Wamser), S. Ostermeier, L. Ostermeier, Baijings (46. Nesse), Sterner (46. Reimöller), Laurier (54. Kockmann), Hils, Berentzen, Endemann (75. Piljic)

Tore: 0:1 Orschmann (5.), 0:2 Holmgaard (17.), 0:3 Weidauer (20.), 0:4 Cerci (29.), 0:5 Cerci (53.)

Gelbe Karten: – / Gina Chmielinski

Schiedsrichterin: Mirka Derlin (Bad Schwartau)

Stadion an der Hafenstraße: 517 Zuschauer