Bundesliga

Allianz Frauen-Bundesliga 2017/18 – Ausblick  

Wenn der 1. FFC Turbine Potsdam am 03.09.2017 mit dem Spiel gegen den FF USV Jena wieder in die Allianz Frauen-Bundesliga einsteigt, liegen zwei Monate Vorbereitung und Trainingslager hinter den Spielerinnen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der athletischen Ausbildung des Teams, wobei die Fitness der Turbinen im Vordergrund stand. „Natürlich haben wir auch viele taktische Varianten einstudiert und über die Wochen hinweg zu verinnerlichen versucht“, so Cheftrainer Matthias Rudolph kurz vor der Saison. Das Ziel sei dabei, auf die Situationen, die in den Spielen während der Saison entstehen, sofort Antworten zu finden. Zusätzlich stand in dieser Saisonvorbereitung etwas ganz neues auf dem Stundenplan. Rudolph erläutert diese Neuerung: „Gemeinsam mit dem OSP (Olympiastützpunkt Potsdam) und der Universität Potsdam haben wir Anfang Juli eine Leistungsdiagnostik durchgeführt, um danach gezielter trainieren zu können.“ Eine sogenannte Leistungsdiagnostik wird im Sport durchgeführt, um Auskunft über den aktuellen Gesundheitszustand, die Belastbarkeit und den Leistungsstand einer Spielerin zu erhalten und danach im Training besser und individueller auf die einzelnen Personen eingehen zu können.

Das Trainerteam hielt dies für einen notwendigen Schritt, gerade im Hinblick auf die kommende Saison. „Ich denke, dass uns eine sehr ausgeglichene Bundesliga bevorsteht, bei der viele Vereine oben anklopfen werden. Man sieht dies schon allein daran, wie sich die Teams teilweise personell verstärkt haben“, erklärt Rudolph. Das Geheimrezept liegt in diesem Jahr vermutlich in einer klar strukturierten Spielweise und einer mannschaftlichen Grundordnung. „Jedes Spiel wird eine Herausforderung in seiner eigenen Art und Weise.“, so Matthias Rudolph zusammenfassend. „Daher machen wir uns im Moment noch keine Gedanken darüber wo wir am Ende der Saison stehen, sondern schauen auch weiterhin von Spiel zu Spiel.“