AOK Nordost Perspektivspielerinnen

Seit Sommer 2013 bewährte sich das AOK Nordost Perspektivteam als äußerst erfolgreiches Nachwuchsprojekt, welches ein Team aus Spielerinnen zwischen 14 und 17 Jahren besonders förderte und zielgerichtet auf den Sprung in die erste Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam vorbereiten sollte. In diesem Rahmen wurde mit ausgewählten Spielerinnen regelmäßig ein besonderes Training absolviert, das die jungen Spielerinnen auf ihre mögliche fußballerische Zukunft in der 1. Bundesliga vorbereiten sollte.

Nun entschlossen sich der Verein und die AOK Nordost für eine Umstrukturierung, um eine noch individuellere Förderung von Spitzentalenten zu schaffen und gleichzeitig ein qualitatives Mannschaftstraining im Nachwuchsbereich zu gewährleisten. Es gibt nun kein Perspektivteam mehr, denn der Verein und ihr Partner werden sich zukünftig auf selektierte Perspektivspielerinnen konzentrieren. Zu ihnen zählen momentan Vize-U17-Europameisterin Sophie Weidauer, U17-Europameisterin Lea Bahnemann, die österreichische U19 Nationalspielerin Marie-Therese Höbinger, Mieke Schiemann und Marleen Rohde. Die ausgewählten Spielerinnen sind trotz ihres jungen Alters bereits in höheren Altersstufen integriert und feste Bestandteile von Turbines zweiter Mannschaft. Des Weiteren werden sie regelmäßig in den Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft integriert. Das Ziel dahinter ist, die Leistungsfähigkeit der jungen Talente langsam aber stetig sowie nachhaltig zu steigern, sodass eine reibungslose Übergangsphase vom Jugend- in den Frauenbereich des 1. FFC Turbine Potsdam geschaffen wird. Genauere Ziele der Förderung von individuellen Perspektivspielerinnen ist die frühzeitige Gewöhnung an höhere Anforderungen im Training und Wettkampfbetrieb, den Mädels eine Stufenweise Belastungssteigerung zu bieten, eine individuelle Forderung und Förderung von Jugendnationalspielerinnen in einer höheren Leistungsklasse zu ermöglichen und eine feste Integration der Toptalente aus der Sportschule in den Bundesligakader von Turbine Potsdam zu begleiten.

„Weidauer, Rohde und Schiemann sind mittlerweile fest in der Zweiten integriert und bei Wettkämpfen stehen alle fünf oft in der Startelf“, erklärt Thomas Kandler. „Wir haben vorerst diese Mädels ausgewählt, da sie leistungstechnisch schon weiter sind als andere U17 Spielerinnen. Dabei haben wir Recht behalten, denn alle fünf haben sich bereits fußballerisch angepasst. Dazu sind sie sowohl menschlich als auch sportlich eine Bereicherung für mein Team und auf einem sehr guten Entwicklungsweg. Marie Höbinger und Lea Bahnemann waren bereits letztes Jahr ein Teil der Zweiten, wobei letztere mit einem Kreuzbandriss nicht aktiv war, aber mittlerweile sehr schnell den Anschluss finden konnte.“