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Turbine zieht mit einem 3:1 Sieg ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein

Unsere Turbinen erspielten sich am vergangenen Samstag, beim MSV Duisburg, einen souveränen 3:1 (2:0) Sieg und zogen damit problemlos ins Viertelfinale des DFB-Pokals der Frauen ein. Der einzige bittere Beigeschmack des Tages war eine gelb-rote Karte, die sich Abwehrchefin Johanna Elsig, in der 73. Spielminute, abholte und deshalb im nächsten Pokalspiel gesperrt sein wird.

Auch ohne unsere verletzten Nationalspielerinnen Svenja Huth und Lisa Schmitz, bot die Elf von Matthias Rudolph von der ersten bis zur letzten Minute eine sehr gute Partie. Es dauerte nur vier Minuten bis Felicitas Rauch ihr Team, durch einen sicher verwandelten Strafstoß, in Führung brachte. Zuvor wurde Sarah Zadrazil im Strafraum zu Fall gebracht und Schiedsrichterin Ines Appelmann zeigte auf den Elfmeterpunkt. Die frühe Führung kam Turbine sehr gelegen und sie spielten zielstrebig nach vorne weiter. So erhöhte Anna Gasper in der 36. Spielminute zum Halbzeitstand von 2:0. Lena Petermann ließ einen Einwurf auf 16er Höhe direkt auf Rieke Dieckmann abtropfen. Diese feuerte den Ball auf das Duisburger Gehäuse, wo Torfrau Meike Kämper Probleme hatte, den Ball festzuhalten. Sie musste den Schuss in die Mitte abwehren, wo Anna Gasper den Nachschuss versenkte. Kurz vorher ereignete sich Duisburgs einzige gefährliche Chance, als ein Torschuss gegen die Latte des Turbinetors krachte, das erneut von Vanessa Fischer gehütet wurde.

„Wir hatten nicht nur im ersten, sondern auch im zweiten Durchgang etliche Chancen“, kommentierte Co- und Torwarttrainer Dirk Heinrichs. „Wir haben ansehnlichen Fußball gespielt und waren aggressiv in den Zweikämpfen.“ So konnte Turbine nur zehn Minuten nach Seitenwechsel auf 3:0 erhöhen. Rieke Dieckmann hob einen Freistoß aus halblinker Position, 25 Meter vor der Tor, über die Mauer. Dort erlief sich Amanda Ilestedt den Ball, setzte sich bis auf die Grundlinie durch und brachte die Hereingabe halbhoch in die Mitte. Am kurzen Pfosten wartete Johanna Elsig, die die Flanke ins Tor buksierte. Zwanzig Minuten später stand unsere tempramentvolle Innenverteidigerin erneut im Zentrum des Geschehens, als sie nach einem Zweikampf, bei dem sie in Trainer Rudolphs Augen den Ball spielte, gelb sah. Nach meckern zeigte Appelmann ansatzlos gelb-rot. „Auch heute blieben viele unserer Chancen ungenutzt, aber unser Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Unterm Strich ging es in dieser Partie darum, eine Runde weiter zukommen und das haben wir souverän geschafft“, resümierte Dirk Heinrichs. Duisburgs Ehrentreffer fiel in der letzten Minute, als Kathleen Radtke einen Freistoß aus gut 30 Metern direkt versenkte. Die Kugel flog schwarf in den Fünfer, alle Turbinespielerinnen verfehlten die Hereingabe, der Ball trumpfe ein Mal auf und flog über Torhüterin Fischer ins Tor.
Die Viertelfinalpaarungen werden voraussichtlich am 10.02.2018 in der Sportschau ausgelost. Es ist geplant, dass die Spiele am Mittwoch, den 13.03.2018, ausgegtragen werden.

1. FFC Turbine Potsdam: Fischer – Gasper (60. Schwalm), Elsig, Ilestedt, Rauch – Dieckmann (78. Meister), Zadrazil, Cahynová, Chmielinksi – Prasnikar, Petermann (78. Graf)
MSV Duisburg: Kämper – Angerer (61. Gottschling), Radtke, Rybacki, O’Riordan – Morina (55. Stoller), Debitzki, Zielinski, Dunst – Hoppius, Halverkamps (46. Ciesielska)

Fotos: Saskia Nafe