Der 1. FFC Turbine Potsdam ist mit einer knappen Niederlage in die neue Saison der 2. Frauen-Bundesliga gestartet. Am 1. Spieltag der Spielzeit 2026/27 mussten sich die Turbinen auf der Bezirkssportanlage Süd-Ost dem FC Ingolstadt 04 mit 0:1 geschlagen geben. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie erarbeitete sich das Team von Cheftrainer Steen Gravgaard Ladefoged mehrere gute Möglichkeiten und hielt defensiv lange stark dagegen. Am Ende entschied jedoch ein abgefälschter Treffer in der Schlussviertelstunde die Begegnung zugunsten der Gastgeberinnen.
Offener Schlagabtausch ohne Torerfolg
Die Gastgeberinnen kamen früh zur ersten Möglichkeit der Partie. Bereits in der 4. Spielminute setzte Kusch den ersten Abschluss ab, doch Juliane Schmid war aufmerksam und hielt den Ball sicher fest.
Turbine fand anschließend immer besser ins Spiel und setzte erste offensive Akzente. Nach einem schönen Zusammenspiel über Laura Lindner und Yuna Matsubara kam Thalia in der 14. Minute an der Strafraumgrenze zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch nur knapp. Wenig später musste die Potsdamer Defensive aufmerksam verteidigen, als Ingolstadt über die linke Seite gefährlich in den Strafraum kam, der Abschluss jedoch geblockt werden konnte.
In der 17. Minute bot sich den Turbinen eine vielversprechende Kontermöglichkeit. Thalia setzte sich auf der rechten Seite ohne gegnerischen Druck durch, entschied sich jedoch für den Querpass. Der anschließende Abschluss von Matsubara wurde in letzter Sekunde abgeblockt.
Auch Ingolstadt blieb gefährlich, ließ seine Chancen jedoch ungenutzt. So setzte Fähnrich eine Hereingabe von Gaugigl deutlich neben das Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde Turbine erneut gefährlich: Anna Túróczy setzte sich stark auf der linken Seite durch und brachte den Ball präzise in den Strafraum. Nach einer zunächst geklärten Situation kam Laura Lindner zum Abschluss, doch die Torhüterin der Gastgeberinnen parierte. Direkt im Anschluss entschied das Schiedsrichtergespann jedoch auf Abseits.
So ging es nach einer intensiven ersten Halbzeit torlos in die Kabinen.
Turbine kämpft – Ingolstadt nutzt seine Chance
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. In der 58. Minute musste Juliane Schmid ihr Können erneut unter Beweis stellen, als sie einen direkten Freistoß aus rund 20 Metern mit einer starken Parade entschärfte.
Nur wenige Minuten später zeigte Anna Túróczy ihre individuelle Klasse. Nach einer starken Balleroberung setzte sie sich gleich gegen drei Gegenspielerinnen durch und flankte punktgenau auf Preußler, deren Abschluss jedoch von der Ingolstädter Torhüterin abgewehrt wurde.
Ingolstadt blieb ebenfalls gefährlich. Nach einem Fehler im Potsdamer Spielaufbau kam Frizberg zum Abschluss, doch Merle Kirschstein blockte entscheidend. Den Nachschuss setzte Beyer über das Tor. Wenig später war erneut Schmid zur Stelle und hielt einen Abschluss von Kusch sicher fest.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 77. Spielminute. Nach einer Flanke von der linken Seite stand Kusch im Strafraum goldrichtig. Ihr Abschluss wurde noch leicht abgefälscht und schlug unhaltbar zum 1:0 für den FC Ingolstadt 04 im Netz ein.
Turbine gab sich in der Schlussphase nicht auf und suchte weiter den Weg nach vorne. In der 88. Minute vergab Ingolstadt im Eins-gegen-Eins die Vorentscheidung, als der Abschluss am Potsdamer Tor vorbeiging. Auf der anderen Seite hatte Pospiech in der Nachspielzeit noch eine Abschlussmöglichkeit, doch die Torhüterin der Gastgeberinnen war zur Stelle. Die letzte große Chance gehörte erneut Anna Túróczy: Nach einer hohen Hereingabe von Julia Hüsch kam sie vor dem Strafraum zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch nur knapp.
Viel Positives trotz unglücklicher Niederlage
Auch wenn der erhoffte Saisonstart ohne Punkte endete, zeigte der 1. FFC Turbine Potsdam über weite Strecken eine engagierte und couragierte Leistung. Defensiv präsentierten sich die Turbinen lange stabil, während offensiv mehrere vielversprechende Chancen herausgespielt wurden. Am Ende entschied eine einzelne Szene zugunsten der Gastgeberinnen. Auf dieser Leistung lässt sich jedoch aufbauen – bereits am kommenden Wochenende bietet sich im ersten Heimspiel der Saison die Gelegenheit, die ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren.
Aufstellung 1. FFC Turbine Potsdam: Schmid, Matsubara, Rejkjær, Preußler (83. Nolan), Gößler (66. Hüsch), Schmidt (83. Bobbe), Túróczy, Thalia (60. Dommasch), Kubo, Kirschstein, Lindner (83. Pospiech)
Aufstellung FC Ingolstadt 04: Daum, Winter, Fähnrich (79. Keul), Frank (68. Vidovic), Beyer (87. Zani), Kusch, Fritz, Reischmann, Gaugigl, Frizberg (68. Felix), Haberäcker
Tore: Emma Kusch (77.)
Schiedsrichterin: Marie-Theres Mühlbauer
Gelbe Karten: Anna-Lena Fritz (41.), Elena Gößler (56.), Leonie Haberäcker (60.)
Der 1. FFC Turbine Potsdam ist mit einer knappen Niederlage in die neue Saison der 2. Frauen-Bundesliga gestartet. Am 1. Spieltag der Spielzeit 2026/27 mussten sich die Turbinen auf der Bezirkssportanlage Süd-Ost dem FC Ingolstadt 04 mit 0:1 geschlagen geben. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie erarbeitete sich das Team von Cheftrainer Steen Gravgaard Ladefoged mehrere gute Möglichkeiten und hielt defensiv lange stark dagegen. Am Ende entschied jedoch ein abgefälschter Treffer in der Schlussviertelstunde die Begegnung zugunsten der Gastgeberinnen.
Offener Schlagabtausch ohne Torerfolg
Die Gastgeberinnen kamen früh zur ersten Möglichkeit der Partie. Bereits in der 4. Spielminute setzte Kusch den ersten Abschluss ab, doch Juliane Schmid war aufmerksam und hielt den Ball sicher fest.
Turbine fand anschließend immer besser ins Spiel und setzte erste offensive Akzente. Nach einem schönen Zusammenspiel über Laura Lindner und Yuna Matsubara kam Thalia in der 14. Minute an der Strafraumgrenze zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch nur knapp. Wenig später musste die Potsdamer Defensive aufmerksam verteidigen, als Ingolstadt über die linke Seite gefährlich in den Strafraum kam, der Abschluss jedoch geblockt werden konnte.
In der 17. Minute bot sich den Turbinen eine vielversprechende Kontermöglichkeit. Thalia setzte sich auf der rechten Seite ohne gegnerischen Druck durch, entschied sich jedoch für den Querpass. Der anschließende Abschluss von Matsubara wurde in letzter Sekunde abgeblockt.
Auch Ingolstadt blieb gefährlich, ließ seine Chancen jedoch ungenutzt. So setzte Fähnrich eine Hereingabe von Gaugigl deutlich neben das Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde Turbine erneut gefährlich: Anna Túróczy setzte sich stark auf der linken Seite durch und brachte den Ball präzise in den Strafraum. Nach einer zunächst geklärten Situation kam Laura Lindner zum Abschluss, doch die Torhüterin der Gastgeberinnen parierte. Direkt im Anschluss entschied das Schiedsrichtergespann jedoch auf Abseits.
So ging es nach einer intensiven ersten Halbzeit torlos in die Kabinen.
Turbine kämpft – Ingolstadt nutzt seine Chance
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. In der 58. Minute musste Juliane Schmid ihr Können erneut unter Beweis stellen, als sie einen direkten Freistoß aus rund 20 Metern mit einer starken Parade entschärfte.
Nur wenige Minuten später zeigte Anna Túróczy ihre individuelle Klasse. Nach einer starken Balleroberung setzte sie sich gleich gegen drei Gegenspielerinnen durch und flankte punktgenau auf Preußler, deren Abschluss jedoch von der Ingolstädter Torhüterin abgewehrt wurde.
Ingolstadt blieb ebenfalls gefährlich. Nach einem Fehler im Potsdamer Spielaufbau kam Frizberg zum Abschluss, doch Merle Kirschstein blockte entscheidend. Den Nachschuss setzte Beyer über das Tor. Wenig später war erneut Schmid zur Stelle und hielt einen Abschluss von Kusch sicher fest.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 77. Spielminute. Nach einer Flanke von der linken Seite stand Kusch im Strafraum goldrichtig. Ihr Abschluss wurde noch leicht abgefälscht und schlug unhaltbar zum 1:0 für den FC Ingolstadt 04 im Netz ein.
Turbine gab sich in der Schlussphase nicht auf und suchte weiter den Weg nach vorne. In der 88. Minute vergab Ingolstadt im Eins-gegen-Eins die Vorentscheidung, als der Abschluss am Potsdamer Tor vorbeiging. Auf der anderen Seite hatte Pospiech in der Nachspielzeit noch eine Abschlussmöglichkeit, doch die Torhüterin der Gastgeberinnen war zur Stelle. Die letzte große Chance gehörte erneut Anna Túróczy: Nach einer hohen Hereingabe von Julia Hüsch kam sie vor dem Strafraum zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch nur knapp.
Viel Positives trotz unglücklicher Niederlage
Auch wenn der erhoffte Saisonstart ohne Punkte endete, zeigte der 1. FFC Turbine Potsdam über weite Strecken eine engagierte und couragierte Leistung. Defensiv präsentierten sich die Turbinen lange stabil, während offensiv mehrere vielversprechende Chancen herausgespielt wurden. Am Ende entschied eine einzelne Szene zugunsten der Gastgeberinnen. Auf dieser Leistung lässt sich jedoch aufbauen – bereits am kommenden Wochenende bietet sich im ersten Heimspiel der Saison die Gelegenheit, die ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren.
Aufstellung 1. FFC Turbine Potsdam: Schmid, Matsubara, Rejkjær, Preußler (83. Nolan), Gößler (66. Hüsch), Schmidt (83. Bobbe), Túróczy, Thalia (60. Dommasch), Kubo, Kirschstein, Lindner (83. Pospiech)
Aufstellung FC Ingolstadt 04: Daum, Winter, Fähnrich (79. Keul), Frank (68. Vidovic), Beyer (87. Zani), Kusch, Fritz, Reischmann, Gaugigl, Frizberg (68. Felix), Haberäcker
Tore: Emma Kusch (77.)
Schiedsrichterin: Marie-Theres Mühlbauer
Gelbe Karten: Anna-Lena Fritz (41.), Elena Gößler (56.), Leonie Haberäcker (60.)