Zum Abschluss der Saison 2025/26 musste sich der 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag, den 17. Mai 2026, dem FC Viktoria Berlin mit 0:2 geschlagen geben. Vor mehr als 900 Zuschauer*innen im Karl-Liebknecht-Stadion lieferten sich beide Mannschaften über weite Strecken eine intensive Partie, in der die Turbinen vor allem offensiv immer wieder gefährliche Momente kreierten, ihre Chancen jedoch nicht nutzen konnten.
1. Halbzeit: Turbine mit Chancen – Viktoria nutzt einen Fehler eiskalt aus
Die Turbinen starteten engagiert in die Partie und suchten früh den Weg nach vorne. Bereits in der 8. Spielminute brachte eine Hereingabe Gefahr: Schmidt wartete an der Strafraumgrenze und versuchte per Rücklage Thalia einzusetzen, doch diese verpasste den Ball knapp.
Auch in der Folge blieb Turbine aktiv. Nach einer Ecke von Wohner kam Krawczyk in der 13. Minute zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Wenig später nutzten die Gastgeberinnen einen Fehler im Aufbauspiel der Berlinerinnen: Okuma legte für Wohner ab, die Schmidt bediente. Diese zog aus guter Position ab, verfehlte das Tor jedoch knapp (20.).
In der 27. Spielminute ging Viktoria Berlin dann in Führung. Nach einer hohen Flanke wollte Kirschstein den Ball klären, köpfte diesen jedoch unglücklich zu Metzker. Poulsen konnte deren ersten Abschluss zunächst parieren, doch im Anschluss landete der Ball bei Grincenco, die aus kurzer Distanz zur Berliner Führung einschob.
Die Turbinen reagierten mit weiteren Offensivaktionen. Nach einem Freistoß in der 30. Minute landete der Ball plötzlich vor Bobbe, die freistehend am Tor vorbeischoss. Nur zwei Minuten später versuchte es Wohner selbst direkt per Freistoß, setzte den Ball jedoch knapp über die Latte.
Kurz vor der Pause hatte Turbine erneut den Ausgleich auf dem Fuß: Nach einer Kombination über Thalia, Wohner und Hampel kam Okuma im Strafraum zum Abschluss, doch Schüller reagierte stark und lenkte den Ball ins Toraus (36.).
2. Halbzeit: Früher zweiter Gegentreffer erschwert die Aufholjagd
Auch nach dem Seitenwechsel suchten die Turbinen sofort den Weg nach vorne. In der 48. Minute eroberte Kirschstein den Ball und leitete einen Angriff über Hampel und Schmidt ein. Schließlich kam Okuma zentral vor dem Tor zum Abschluss, schoss jedoch direkt in die Arme der Berliner Torhüterin.
Nur wenige Minuten später erhöhte Viktoria Berlin auf 0:2. Nach einem Freistoß von Grincenco aus rund 35 Metern stieg Abu Sabbah im Strafraum am höchsten und köpfte den Ball ins Netz der Turbinen (53.).
Trotz des Rückstands gab sich Turbine nicht auf. Schmidt setzte sich wenig später auf der linken Seite durch und brachte eine Flanke in den Strafraum, die Schüller jedoch sicher abfing (55.). Defensiv verhinderten die Potsdamerinnen zudem mehrfach weitere Berliner Chancen – unter anderem durch eine wichtige Klärungsaktion von Kirschstein nach einer scharfen Hereingabe von Abu Sabbah (60.).
In der Schlussphase drängten die Turbinen nochmals auf den Anschlusstreffer. Mahmoud setzte sich in der 73. Minute stark gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und legte auf Lindner ab, deren Abschluss nur knapp am Tor vorbeiging. Wenige Minuten später verfehlte auf der Gegenseite Sahlmann das Potsdamer Tor ebenfalls knapp.
Die größte Chance zum Treffer hatte Turbine schließlich in der 86. Minute: Nach einer Hereingabe von Wohner konnte Eidson den Ball zunächst nicht verwerten, ehe Mahmoud aus dem Rückraum direkt abschloss und nur die Latte traf. Tief in der Nachspielzeit verhinderte Hindelang mit einer sicheren Parade gegen Ehegötz einen weiteren Gegentreffer.
Fazit: Einsatz bis zum Schluss, aber ohne den verdienten Lohn
Der 1. FFC Turbine Potsdam zeigte im letzten Saisonspiel erneut viel Einsatzbereitschaft und erspielte sich über die gesamte Partie hinweg mehrere gute Möglichkeiten. Letztlich fehlte jedoch die notwendige Konsequenz im Abschluss, während Viktoria Berlin seine Chancen effektiv nutzte. Damit endet die Saison 2025/26 für die Turbinen mit einer Heimniederlage im Karl-Liebknecht-Stadion.
Gamze Tutaker
Aufstellung des 1. FFC Turbine Potsdam: Poulsen (84. Hindelang), Schmid (83. Lins), Krawczyk, Okuma, Hampel (83. Eidson), Wohner, Schmidt (67. Lindner), Dias De Souza (67. Mahmoud), Bobbe, Hüsch, Kirschstein
Aufstellung des FC Viktoria Berlin: Schüller (85. Zamorano), Klotz, Grincenco, Hahn (59. Gidion), Künzel (46. Sahlmann), Wasiak (46. Abu Sabbah), Metzker, Krist, Stöckmann, Ezebinyuo, Ehegötz
Tore: Alisa Grincenco (27.), Sarah Abu Sabbah (53.)
Schiedsrichterin: Levke Scholz
Gelbe Karten: Thalia Dias De Souza (52.), Margarita Gidion (65.)
Zum Abschluss der Saison 2025/26 musste sich der 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag, den 17. Mai 2026, dem FC Viktoria Berlin mit 0:2 geschlagen geben. Vor mehr als 900 Zuschauer*innen im Karl-Liebknecht-Stadion lieferten sich beide Mannschaften über weite Strecken eine intensive Partie, in der die Turbinen vor allem offensiv immer wieder gefährliche Momente kreierten, ihre Chancen jedoch nicht nutzen konnten.
1. Halbzeit: Turbine mit Chancen – Viktoria nutzt einen Fehler eiskalt aus
Die Turbinen starteten engagiert in die Partie und suchten früh den Weg nach vorne. Bereits in der 8. Spielminute brachte eine Hereingabe Gefahr: Schmidt wartete an der Strafraumgrenze und versuchte per Rücklage Thalia einzusetzen, doch diese verpasste den Ball knapp.
Auch in der Folge blieb Turbine aktiv. Nach einer Ecke von Wohner kam Krawczyk in der 13. Minute zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Wenig später nutzten die Gastgeberinnen einen Fehler im Aufbauspiel der Berlinerinnen: Okuma legte für Wohner ab, die Schmidt bediente. Diese zog aus guter Position ab, verfehlte das Tor jedoch knapp (20.).
In der 27. Spielminute ging Viktoria Berlin dann in Führung. Nach einer hohen Flanke wollte Kirschstein den Ball klären, köpfte diesen jedoch unglücklich zu Metzker. Poulsen konnte deren ersten Abschluss zunächst parieren, doch im Anschluss landete der Ball bei Grincenco, die aus kurzer Distanz zur Berliner Führung einschob.
Die Turbinen reagierten mit weiteren Offensivaktionen. Nach einem Freistoß in der 30. Minute landete der Ball plötzlich vor Bobbe, die freistehend am Tor vorbeischoss. Nur zwei Minuten später versuchte es Wohner selbst direkt per Freistoß, setzte den Ball jedoch knapp über die Latte.
Kurz vor der Pause hatte Turbine erneut den Ausgleich auf dem Fuß: Nach einer Kombination über Thalia, Wohner und Hampel kam Okuma im Strafraum zum Abschluss, doch Schüller reagierte stark und lenkte den Ball ins Toraus (36.).
2. Halbzeit: Früher zweiter Gegentreffer erschwert die Aufholjagd
Auch nach dem Seitenwechsel suchten die Turbinen sofort den Weg nach vorne. In der 48. Minute eroberte Kirschstein den Ball und leitete einen Angriff über Hampel und Schmidt ein. Schließlich kam Okuma zentral vor dem Tor zum Abschluss, schoss jedoch direkt in die Arme der Berliner Torhüterin.
Nur wenige Minuten später erhöhte Viktoria Berlin auf 0:2. Nach einem Freistoß von Grincenco aus rund 35 Metern stieg Abu Sabbah im Strafraum am höchsten und köpfte den Ball ins Netz der Turbinen (53.).
Trotz des Rückstands gab sich Turbine nicht auf. Schmidt setzte sich wenig später auf der linken Seite durch und brachte eine Flanke in den Strafraum, die Schüller jedoch sicher abfing (55.). Defensiv verhinderten die Potsdamerinnen zudem mehrfach weitere Berliner Chancen – unter anderem durch eine wichtige Klärungsaktion von Kirschstein nach einer scharfen Hereingabe von Abu Sabbah (60.).
In der Schlussphase drängten die Turbinen nochmals auf den Anschlusstreffer. Mahmoud setzte sich in der 73. Minute stark gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und legte auf Lindner ab, deren Abschluss nur knapp am Tor vorbeiging. Wenige Minuten später verfehlte auf der Gegenseite Sahlmann das Potsdamer Tor ebenfalls knapp.
Die größte Chance zum Treffer hatte Turbine schließlich in der 86. Minute: Nach einer Hereingabe von Wohner konnte Eidson den Ball zunächst nicht verwerten, ehe Mahmoud aus dem Rückraum direkt abschloss und nur die Latte traf. Tief in der Nachspielzeit verhinderte Hindelang mit einer sicheren Parade gegen Ehegötz einen weiteren Gegentreffer.
Fazit: Einsatz bis zum Schluss, aber ohne den verdienten Lohn
Der 1. FFC Turbine Potsdam zeigte im letzten Saisonspiel erneut viel Einsatzbereitschaft und erspielte sich über die gesamte Partie hinweg mehrere gute Möglichkeiten. Letztlich fehlte jedoch die notwendige Konsequenz im Abschluss, während Viktoria Berlin seine Chancen effektiv nutzte. Damit endet die Saison 2025/26 für die Turbinen mit einer Heimniederlage im Karl-Liebknecht-Stadion.
Aufstellung des 1. FFC Turbine Potsdam: Poulsen (84. Hindelang), Schmid (83. Lins), Krawczyk, Okuma, Hampel (83. Eidson), Wohner, Schmidt (67. Lindner), Dias De Souza (67. Mahmoud), Bobbe, Hüsch, Kirschstein
Aufstellung des FC Viktoria Berlin: Schüller (85. Zamorano), Klotz, Grincenco, Hahn (59. Gidion), Künzel (46. Sahlmann), Wasiak (46. Abu Sabbah), Metzker, Krist, Stöckmann, Ezebinyuo, Ehegötz
Tore: Alisa Grincenco (27.), Sarah Abu Sabbah (53.)
Schiedsrichterin: Levke Scholz
Gelbe Karten: Thalia Dias De Souza (52.), Margarita Gidion (65.)