Allgemein Mannschaften 1. Mannschaft

Heimspiel im Karl-Liebknecht-Stadion: Turbine will wichtige Punkte nachlegen

Am Sonntag, den 26. April 2026, steht für den 1. FFC Turbine Potsdam das nächste Heimspiel im Karl-Liebknecht-Stadion an. Am 23. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga empfangen unsere Turbinen den VfR Warbeyen. Anpfiff ist um 14:00 Uhr, die Stadiontore und Tageskassen öffnen bereits um 12:30 Uhr. Seid im KarLi dabei und unterstützt unsere Mannschaft lautstark – oder verfolgt die Partie alternativ im Livestream auf LEAGUES.


Die Ausgangslage: Turbine Potsdam

Die Saison der Turbinen gleicht bislang einer Achterbahnfahrt – mit starken Momenten, aber auch Rückschlägen. Der Start verlief vielversprechend: Siege gegen Ingolstadt und Andernach sowie eine knappe Niederlage in Mönchengladbach sorgten früh für Optimismus. Auch im weiteren Verlauf bewies das Team immer wieder Moral, etwa bei Punktgewinnen in Mainz und gegen Meppen nach Rückstand. Ein echtes Ausrufezeichen setzte Turbine mit dem deutlichen 6:0-Auswärtssieg in Warbeyen.

Zum Ende der Hinrunde sammelte die Mannschaft weiteres Selbstvertrauen durch Erfolge gegen Eintracht Frankfurt II und Viktoria Berlin. In der Rückrunde lief es zunächst weniger rund: Niederlagen gegen Ingolstadt, Bayern München II und Andernach sowie ein torloses Remis in Bochum führten zu einer durchwachsenen Bilanz. Auch die Heimspiele gegen Mönchengladbach und Mainz verliefen enttäuschend.

Ein wichtiger Schritt gelang jedoch im Nachholspiel gegen den SC Sand, als sich die Turbinen mit einem späten 1:0-Sieg belohnten. Trotz einer engagierten Leistung folgte anschließend eine knappe Niederlage in Meppen. Auch gegen den VfB Stuttgart musste sich das Team geschlagen geben. Umso wichtiger war die Reaktion am 22. Spieltag: Beim VfL Wolfsburg II zeigte Turbine eine konzentrierte und reife Leistung und sicherte sich mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg drei verdiente Punkte.

Mit aktuell 24 Zählern rangiert Turbine Potsdam auf dem 10. Tabellenplatz – und will nun im heimischen KarLi nachlegen und den positiven Trend bestätigen.


Der Gegner: VfR Warbeyen

Der VfR Warbeyen reist als Tabellenletzter nach Potsdam und blickt auf eine bislang schwierige Saison zurück. Bereits in der Hinrunde hatte das Team mit deutlichen Niederlagen zu kämpfen, unter anderem gegen Bochum, Meppen, Wolfsburg II oder Stuttgart. Zwar gelangen vereinzelt Punktgewinne – etwa Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt II, Ingolstadt und Mönchengladbach – insgesamt fehlte jedoch die Konstanz, um sich dauerhaft aus dem Tabellenkeller zu befreien. Auch in der Rückrunde setzt sich dieses Bild fort: Neben weiteren Niederlagen gelang lediglich ein Sieg gegen Ingolstadt. Mit aktuell sechs Punkten aus 22 Spielen steht Warbeyen auf dem 14. Tabellenplatz. Dennoch ist Vorsicht geboten – gerade gegen direkte Konkurrenten zeigt die Mannschaft immer wieder kämpferische Ansätze und wird alles daransetzen, auch in Potsdam etwas Zählbares mitzunehmen.


Drei Punkte sollen in Potsdam bleiben

Das Hinspiel ist noch in bester Erinnerung: Mit einem klaren 6:0-Auswärtssieg setzte Turbine ein deutliches Zeichen. Nach einer zunächst umkämpften ersten Hälfte drehte das Team nach der Pause auf und entschied die Partie souverän für sich.

Für das Rückspiel ist die Zielsetzung klar: Die Turbinen wollen an die starke Leistung aus Wolfsburg anknüpfen und vor heimischer Kulisse nachlegen. Mit Leidenschaft, Disziplin und der Unterstützung von den Rängen sollen die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um eine erfolgreiche Schlussphase der Saison in Potsdam bleiben.


 „Ich erwarte ein intensives und emotionales Spiel. Wir gehen mit dem Rücken zur Wand in diese Partie, weil wir genau wissen, wie viel in dieser Phase der Saison auf dem Spiel steht. Gleichzeitig kann Warbeyen etwas befreiter aufspielen, da ihre Situation in der Tabelle im Großen und Ganzen entschieden ist – und genau deshalb ist es auch ein Gegner, den man auf keinen Fall unterschätzen darf.

Wir können und wollen unserer Favoritenrolle zu Hause im KarLi nicht ausweichen. Wenn wir hier spielen, vor unseren Turbine-Fans, bringt das auch eine gewisse Verantwortung mit sich. Die Unterstützung und Energie, die sie uns geben, bedeuten gerade in dieser entscheidenden Phase enorm viel.

Ich hoffe wirklich, dass möglichst viele Turbine-Fans den Weg ins Karl-Liebknecht-Stadion finden und uns unterstützen. Wir werden auf dem Platz alles geben, um jeden Meter kämpfen und unser Bestes tun, um eine Leistung zu zeigen, die ein gutes Ergebnis bringt und unsere Fans stolz macht.“

Steen Gravgaard Ladefoged, Cheftrainer des 1. FFC Turbine Potsdam