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Heimspiel im KarLi: Turbinen wollen gegen Stuttgart ein Zeichen setzen

Am Sonntag, den 29. März 2026, ist der 1. FFC Turbine Potsdam erneut im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion gefordert. Am 21. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga empfangen unsere Turbinen den VfB Stuttgart. Anstoß ist um 14:00 Uhr, die Stadiontore sowie die Tageskassen öffnen bereits um 12:30 Uhr. Wer nicht live im KarLi dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Partie im Livestream auf LEAGUES zu verfolgen.


Die Ausgangslage: Turbine Potsdam

Die Saison der Turbinen ist bislang von Höhen und Tiefen geprägt – mit vielversprechenden Ansätzen, aber auch Rückschlägen. Der Auftakt machte Mut: Siege gegen Ingolstadt (2:0) und Andernach (2:0) sowie eine knappe 2:3-Niederlage in Mönchengladbach setzten früh positive Impulse. Auch im weiteren Verlauf zeigte die Mannschaft immer wieder Moral, etwa beim 2:2 in Mainz oder beim 1:1 gegen Meppen nach Rückstand. Ein echtes Ausrufezeichen war der deutliche 6:0-Auswärtssieg beim VfR Warbeyen.

Zum Ende der Hinrunde sorgten Erfolge gegen Eintracht Frankfurt II (2:1) und Viktoria Berlin (2:0) für zusätzliches Selbstvertrauen. Der Start in die Rückrunde verlief jedoch schwieriger: Niederlagen gegen Ingolstadt, Bayern München II und Andernach sowie ein torloses Remis beim VfL Bochum führten zu einer durchwachsenen Punkteausbeute. Auch die jüngsten Heimspiele brachten nicht die gewünschten Ergebnisse – auf die 1:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am 8. März folgte ein deutliches 0:4 gegen den 1. FSV Mainz 05.

Umso wichtiger war der Heimsieg im Nachholspiel gegen den SC Sand am 19. März: In einer intensiven Partie bewiesen die Turbinen Geduld und belohnten sich kurz vor Schluss mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg. Nur wenige Tage später musste sich Turbine auswärts beim SV Meppen trotz engagierter Leistung mit 1:2 geschlagen geben – zwei frühe Gegentreffer entschieden die Partie, während Potsdam vor allem im zweiten Durchgang alles investierte.

Mit aktuell 21 Punkten aus 20 Spielen belegt der 1. FFC Turbine Potsdam derzeit den 12. Tabellenplatz. Vor heimischer Kulisse soll nun wieder ein Erfolgserlebnis her – gemeinsam mit den Fans im Rücken.

„Nach einem enttäuschenden Ergebnis, aber einer ordentlichen Leistung in Meppen, bei der die Margen nicht auf unserer Seite waren, richten wir den Fokus nun auf eine weitere disziplinierte Vorstellung im Karli. Es gibt Grund zur Zuversicht. Auch wenn unser Ansatz in den vergangenen Spielen von defensiver Balance geprägt war, haben wir weiterhin eine ordentliche Anzahl an Chancen aus unserem Spielstil heraus kreiert. Das ist ein wichtiger Bestandteil unserer aktuellen Entwicklung. Wir erwarten, dass alle ihre maximale Leistung abrufen, um den Platz erneut mit einem positiven Ergebnis zu verlassen und sich für die starke Unterstützung von den Rängen zu bedanken. Jetzt geht es um Disziplin, Zusammenhalt und Willen – mit dem klaren Ziel, die Punkte im Karli zu behalten.“

Steen Gravgaard, Cheftrainer des 1. FFC Turbine Potsdam

Der Gegner: VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart reist als eines der formstärksten Teams der Liga nach Potsdam. Mit 42 Punkten aus 20 Spielen belegen die Schwäbinnen aktuell den zweiten Tabellenplatz und unterstreichen damit ihre Ambitionen im Aufstiegsrennen. Bereits in der Hinrunde präsentierte sich der VfB konstant und offensivstark: Deutliche Siege, unter anderem gegen Ingolstadt (5:1), Warbeyen (7:2) oder Bochum (6:0), sowie spektakuläre Spiele wie das 5:4 in Mainz zeigen die Qualität der Mannschaft.

Auch in der Rückrunde bestätigt Stuttgart seine starke Form. Neben Siegen gegen Borussia Mönchengladbach (3:1), Eintracht Frankfurt II (4:3) und Ingolstadt (3:2) blieb das Team in vielen Spielen schwer zu schlagen. Lediglich die 2:4-Niederlage gegen Mainz am vergangenen Spieltag zeigt, dass auch der Tabellenzweite verwundbar ist. Mit ihrer Offensivkraft und Konstanz zählt der VfB zu den Topteams der Liga.


Revanche im eigenen Stadion

Das Hinspiel am 8. Spieltag ist noch in Erinnerung: Beim VfB Stuttgart zeigte Turbine eine engagierte Leistung, ging früh in Führung, musste sich am Ende jedoch knapp mit 1:2 geschlagen geben. Trotz zahlreicher Chancen blieb der verdiente Lohn aus, während die Gastgeberinnen die Partie im zweiten Durchgang drehten.

Nun bietet sich im Karl-Liebknecht-Stadion die Chance zur Revanche. Vor heimischem Publikum wollen die Turbinen ein anderes Gesicht zeigen, an ihre starken Phasen anknüpfen und mit Leidenschaft, Disziplin und Entschlossenheit auftreten. Gerade in der aktuellen Tabellensituation könnte ein Erfolg gegen den Tabellenzweiten ein wichtiger Impuls sein – für das Selbstvertrauen und für den weiteren Saisonverlauf. Gemeinsam mit den Fans soll das KarLi beben – mit dem klaren Ziel, die Punkte in Potsdam zu behalten.