Allgemein Mannschaften 1. Mannschaft

Späte Aufholjagd blieb unbelohnt

Foto von den Spielerinnen von Turbine Potsdam und der SG 99 Andernach auf dem Spielfeld

Am 16. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga war der 1. FFC Turbine Potsdam auswärts gefordert. Auf dem Kunstrasenplatz in Mendig trafen unsere Turbinen am Sonntagnachmittag, dem 8. Februar 2026, auf die SG 99 Andernach. In einer intensiven Partie mit hohem Tempo und vielen Zweikämpfen musste sich Potsdam am Ende knapp mit 2:1 geschlagen geben – trotz einer engagierten zweiten Halbzeit.


1. Halbzeit: Effiziente Gastgeberinnen vor der Pause

In der 23. Minute wurde es erstmals gefährlich vor dem Potsdamer Tor: Nach einer Passkombination kam Petri erneut an den Ball und spielte Schraa frei, die unter Druck von Mia Schmid zum Abschluss kam. Torhüterin Maja Poulsen parierte zunächst stark, doch auch der Nachschussversuch von Krump konnte durch das schnelle Eingreifen von Marike Dommasch verhindert werden.

    Nur zwei Minuten später nutzte Andernach jedoch eine Unachtsamkeit in der Defensive: Müller schickte Schraa mit einem weiten Lupfer hinter die Abwehrkette. Die Hereingabe von der rechten Seite fand Petri, die den Ball flach vor das Tor spielte, wo Weingarz goldrichtig stand und zum 1:0 einschob (25.).

    Andernach blieb effektiv und legte in der 31. Minute nach. Nach einem Freistoß segelte der Ball hoch auf das lange Eck, wo Müller vollkommen frei zum Kopfball kam und diesen unhaltbar im Tor der Turbinen versenkte. Mit einem 2:0-Rückstand ging es für Potsdam in die Halbzeitpause.


    2. Halbzeit: Turbinen zeigen Moral

    Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Turbine Potsdam deutlich aktiver und mutiger. Dennoch hatte Andernach in der 55. Minute die Chance zur Vorentscheidung, als Schraa nach einem langen Pass über die linke Seite in den Strafraum eindrang, ihr Abschluss jedoch knapp am Tor vorbeiging.

    In der 62. Minute belohnte sich Potsdam schließlich für den gesteigerten Aufwand: Schmidt schlug einen langen, hohen Ball in die Spitze, den Wohner perfekt aufnahm. Mit viel Durchsetzungskraft setzte sie sich gegen ihre Gegenspielerin durch, lief allein auf das Tor zu und verwandelte eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer.

    In der Folge entwickelte sich eine offene Partie. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, doch vor allem die Turbinen drängten auf den Ausgleich. Ein bis zwei gute Möglichkeiten boten sich noch, doch der Ball wollte nicht mehr über die gegnerische Torlinie.


    Knappe Niederlage trotz starkem Comeback

    Am Ende blieb es beim 2:1 für die SG 99 Andernach. Für den 1. FFC Turbine Potsdam ist die Auswärtsniederlage bitter, da vor allem die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gezeigt hat, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Trotz der Niederlage nehmen unsere Turbinen Moral und wichtige Erkenntnisse mit auf die Heimreise – und den klaren Auftrag, diese Energie im nächsten Spiel von Beginn an auf den Platz zu bringen. 


    Aufstellung 1. FFC Turbine Potsdam: Poulsen, Schmid, Mori, Dommasch, Eidson, Wohner, Schmidt, Bobbe, Hüsch, Kirschstein, Lindner

    Aufstellung SG 99 Andernach: Bläser, Hisenaj, Kossmann, Schraa, Weingarz, Petri, Krump, Zilligen, Wäschenbach, Schumacher, Müller

    Tore: Maren Weingarz (25.), Malou Müller (30.), Annika Wohner (62.)

    Schiedsrichterin: Katharina Linke

    Gelbe Karten: Leonie Wäschenbach (67.), Vanessa Zilligen (75.), Maren Weingarz (86.), Amani Mahmoud (88.)