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News | 13.07.2011 | 17:46 Uhr | 1. Mannschaft |

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Turbine-Stürmerin Sandra Starke über Fußball-Ambitionen und Heimweh

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Stürmerin Sandra Starke.
Foto: Jan Kuppert
Die 17-jährige Sandra Starke trainiert in der 1. Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam. Die Stürmerin war 13 Jahre alt, als sie aus Namibia nach Potsdam kam, um zu trainieren. Über ihre Fußball-Träume sprach mit ihr MAZ-Nachwuchsredakteurin Julia Trippo.

MAZ: Hast du als Fußballerin mit Klischees zu kämpfen?
Sandra Starke: Ich finde dieses Bild von Fußballerinnen schade, dass alle Lesben sein sollen. Natürlich gibt es auch Lesben in diesem Sport, aber in jedem anderen auch. Außerdem ist es krass, wie der Unterschied der Bezahlung bei Männern und Frauen ist. Kaum eine Frau kann allein vom Fußball leben.

Und trotzdem bist du Fußballerin. Wie kam es dazu?
Sandra: Seit ich fünf Jahre alt bin, spiele ich Fußball. Ich bin oft mit meinem Bruder mitgegangen, weil es bei uns in Namibia keine Mädchenmannschaft gab. Außerdem ist mein Papa ja selbst Trainer, dadurch hatte ich immer viel Unterstützung. Mein Bruder ging dann nach Deutschland um hier Fußball zu spielen und ich folgte ihm. Es war immer unser großer Traum.

Was hast du bisher alles gemacht, um deinem Traum näher zu kommen?
Sandra: Hart gearbeitet. In der letzten Saison habe ich in der 2. Liga bei Turbine mitgespielt. Außerdem war ich 2010 bei der U17-Frauen-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago dabei. Ich habe zwar nur mittrainiert, aber dabei zu sein war so ein unglaubliches Erlebnis.

Viele Turbine-Mädchen haben eine große Fußball-Karriere hingelegt. Wie geht es bei dir weiter?
Sandra: Ich möchte sehr weit kommen. Ich würde gern in der 1. Bundesliga spielen. Und als Nationalspielerin bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein und vielleicht noch zu gewinnen, das wäre natürlich ein Traum!

Wer ist dein jetziger WM-Favorit?
Sandra: Ich finde die Japaner sehr gut und die USA haben mich als Mannschaft auch gut überzeugt.

MAZ: Die Deutschen Mädchen sind leider raus. Was ist schiefgelaufen?
Sandra: Ich fand, es war ein irgendwie ein bisschen klar, dass sie rausfliegen. Die Vorrundenspiele waren auch nicht souverän gespielt, obwohl die Mannschaft sonst immer so gut ist. Es herrschte ein zu großer Druck durch die Medien und auch der ganze Wirbel um die Heim-WM. Wenn sie in einem anderen Land gespielt hätten, wäre es bestimmt erfolgreicher gelaufen.

Wenn wir schon über andere Länder sprechen: Du kommst ursprünglich aus Namibia. Vermisst du hier inDeutschland deine Familie und deine Heimat nicht unendlich?
Sandra: Es stimmt schon, ich vermisse Namibia immer mehr. Besonders das Klima, hier im deutschen Winter wird man ja depressiv. Aber ich wollte das unbedingt so und hatte auch selten Heimweh. Ich musste einfach sehr schnell selbstständig und erwachsen werden.

Möchtest du irgendwann trotzdem nach Namibia zurückkehren?
Sandra: Ja, es ist immerhin meine Heimat, ich bin dort geboren und meine Familie lebt dort. Vielleicht, wenn ich eine Oma bin.

Du machst auf der Sportschule dein Abitur und trainierst nebenbei hart. Was machst du so in deiner Freizeit, wenn du mal nicht gerade Fußball spielst?
Sandra: Das was alle machen: Ich gehe shoppen und treffe mich mit meinen Freunden. Außerdem wakeboarde ich unheimlich gerne.

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