Willkommen beim 1. FFC Turbine Potsdam

News | 15.07.2010 | 11:50 Uhr | 1. Mannschaft | U-Natio

„Aus diesem Fehler muss ich lernen“

Bianca Schmidt von Turbine Potsdam kassiert beim Auftakt zur U 20-Weltmeisterschaft die Rote Karte

Präsentiert von
unserem Medienpartner
Präsentiert von unserem Medienpartner

„Aus diesem Fehler muss ich lernen“
Bianca Schmidt (r.), hier im Zweikampf mit der Costa Ricanerin Carolina Venegas.
Foto:
Sie gehörte am Dienstag zu den besten Spielerinnen des deutschen U 20-Nationalteams: Bianca Schmidt. In der 70. Minute sah die 20-Jährige nach einer Notbremse jedoch die Rote Karte. Mit Schmidt sprach nach dem Eröffnungsspiel MAZ-Redakteur Sebastian Morgner.

MAZ: Sie wirkten beim Verlassen des Platzes sehr geknickt. Wie groß ist die Enttäuschung nach der Roten Karte?
Bianca Schmidt:
Natürlich sehr groß. Bis zu diesem Foul lief es aus meiner Sicht ganz ordentlich. Wir haben nach vorn viel Dampf gemacht. Fast hätte ich ein Tor selbst erzielt. Den zweiten Treffer habe ich vorbereitet.

In der Szene, die zur Roten Karte geführt hat, hatten Sie den Ball doch schon sicher, oder?
Schmidt:
Ich war eher am Ball, sie kommt dann irgendwie vorbei und dann musste ich sie stoppen. Ich wusste mir nicht anders zu helfen, ich musste sie doch aufhalten. Wir werden die Szene sicherlich noch einmal mit der Trainerin analysieren. Aus diesem Fehler werde ich lernen.

Geht die Rote Karte in Ordnung?
Schmidt:
Naja. Andere Schiedsrichterinnen hätten dafür vielleicht auch nur Gelb gezeigt. Zumal es noch Elfmeter für Costa Rica gab.

Wissen Sie schon, wie lange Sie der Mannschaft fehlen werden?
Schmidt:
Ich persönlich gehe davon aus, dass ich ein Spiel gesperrt werde. Gegen Frankreich will ich wieder spielen und alles geben.

Doch jetzt kommt erst einmal Kolumbien. Wie stark schätzen Sie den Gegner vom zweiten Gruppenspiel ein?
Schmidt:
Wir kennen zwar noch keine Bilder vom Gegner. Doch Kolumbien ist ein ähnliches Kaliber wie Costa Rica. Vielleicht ein bisschen stärker. Wenn wir eine ähnliche Leistung abrufen können, sollten wir das Spiel gewinnen. Dann sind wir dem Viertelfinale ganz nah.

Wie lautet Ihr persönliches Ziel? Finale?
Schmidt:
Wir sind Gastgeber und wollen soweit wie möglich kommen. Natürlich ist das Finale und der WM-Titel mein Ziel. Mit dem Sieg gegen Costa Rica ist nun ein erster Schritt getan.

War ein höherer Sieg möglich?
Schmidt:
Die Gegentore waren unnötig. Auf der anderen Seite haben wir gute Chancen vergeben.

Was sagen Sie zur Eröffnungsfeier?
Schmidt:
Es war ein tolles Gefühl, im Stadion zu stehen. Alle Karten waren verkauft. Unglaublich. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich damit nicht gerechnet. Doch das zeigt, dass die Euphorie in Deutschland groß ist.

Ihre Teamkollegin von Turbine Potsdam, Tabea Kemme, musste verletzt ausgewechselt werden. Wie geht es ihr?
Schmidt:
Ich habe noch nicht mit ihr sprechen können. Sie hat eine Oberschenkel-Verletzung. Schade, dass sie so früh das Feld verlassen musste.

Ihre Hand ist nach einem Kahnbeinbruch bandagiert. Haben Sie noch Probleme?
Schmidt:
Es geht schon. Es beeinträchtigt mich nicht.

Weitere aktuelle News aus der Rubrik 1. Mannschaft
02.09.2010 | 13:52 Uhr: Wir suchen dich!
02.09.2010 | 11:49 Uhr: Champions-Treffen in Lindow
 
Interaktiv-Service
Turbine-Newsfeed abonnieren
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen RSS-Newsfeed. Er benachrichtigt Sie automatisch, sobald es Neuigkeiten auf www.turbine-potsdam.de gibt.

Zur Märkischen Allgemeinen
Die letzten Meldungen

Meistgelesen im Monat 09/2010

Meistgelesen in der Saison 10/11

Zufalls-Meldungen aus der Saison 10/11

Unser Video-Tipp: DFB-TV


Zu den Turbine-Newsfeeds
Zum Turbine-Liveticker


Der 1. FFC Turbine Potsdam wird unterstützt von Hauptsponsor ZAL sowie den Premiumsponsoren EWP, DKB, EON edis, MAI, Jako und Schachtschneider Automobile