Jessica Wich (vorn, ganz rechts) mit dem deutschen U20-Team im Testspiel gegen Japan vor einigen Wochen.
Foto: Jan Kuppert
Sie teilt sich mit Bianca Schmidt ein Zimmer und hofft auf viele Einsatzminuten: Jessica Wich von Turbine Potsdam greift mit der U 20 nach Gold. Mit der noch 19-Jährigen sprach MAZ-Redakteur Sebastian Morgner.
MAZ: Ab heute wird es ernst. Wie groß ist die Aufregung?
Jessica Wich: Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Wir kennen uns alle seit der U17. Ich denke, dass wir gut vorbereitet ins Turnier gehen werden.
Wissen Sie schon, ob Sie gegen Costa Rica von Beginn an spielen werden?
Wich: Nein. Aber ich denke, dass ich nicht in der Startelf stehen werde.
Warum?
Wich: Das merkt man beim Training, bei den Spielformen und beim Einstudieren von Standards. Trotzdem hoffe ich, dass ich meine Einsatzzeit bekomme.
Wie lief das Abschlusstraining am Montag?
Wich: Wir haben im Stadion auf Rasen trainiert. Das Passspiel stand im Mittelpunkt. Zum Ende haben wir alle einen Elfmeter geschossen.
Und haben Sie verschossen?
Wich: Nein. Ich habe genau in die Mitte getroffen.
Dann kann Costa Rica kommen. Wie lautet Ihre persönliche Zielstellung?
Wich: Ich hoffe auf viele Einsätze und möchte mit meinen Toren der Mannschaft weiterhelfen. Wir wollen so weit wie möglich kommen. Doch die Konkurrenz wie USA, Japan oder Nordkorea ist stark.
Wie endet das Duell gegen Costa Rica?
Wich: Wir gewinnen 3:0.