Die "Turbinen" beim Abschlusstraining im Champions League Stadion "Coliseum Alfonso Peréz".
Foto: Jan Kuppert
Perfekte Bedingungen erwarteten die "Turbinen" am Mittwoch Abend, als sie zum Abschlusstraining vor dem morgen anstehenden Champions League Finale gegen Olympique Loyon (20:30 Uhr, live auf Eurosport, ZDF und im inforadio) das Stadion betraten, in dem das erste Frauen-Champions-League-Endspiel ausgetragen wird.
Verfolgt von zahlreichen Medienvertretern, darunter auch etliche Kamerateams sowie den am morgigen Abend eingesetzten Kommentatoren auf Eurosport und ZDF, absolvierte die Mannschaft zunächst einige Pass- und Koordinationsübungen zum warm werden. Anschließend folgten verschiedene Torschussvarianten, die den Potsdamerinnen gute Gelegenheit boten, sich mit den Platzverhältnissen vertraut zu machen. "Der Platz ist toll", schwärmte Anja Mittag nach der Einheit im "Coliseum Alfonso Peréz". Als "etwas hart, aber ansonsten okay", befand unterdessen Torhüterin Desirée Schumann den Untergrund.
Die im gesamten Team herrschende "positive Anspannung" vor dem absoluten Saisonhighlight erhielt durch das Abschlusstraining noch einem einen ordentlichen Schub. "Jetzt wird es langsam ernst. Wir haben ja schon etliche Tage zu Hause in Potsdam mit den Champions League Bällen trainiert. Da hat man bereits sein Ziel jeden Tag vor Augen und stellt sich auf das Spiel ein. Jetzt das Stadion zu sehen, in dem es stattfindet, dort auf dem Rasen zu stehen und die Bälle zu schlagen, ist noch einmal was ganz anderes. Es kribbelt auf jeden Fall schon sehr und wir können es kaum noch erwarten, dass das Spiel morgen endlos losgeht", erklärte Turbine-Kapitänin Jennifer Zietz.
Nach einer guten Stunde Ballarbeit sowie der Inspektion der Mannschaftskabine machte sich der Potsdamer Tross auf den Rückweg ins Mannschaftshotel, nicht jedoch ohne zuvor die ersten angereisten Schlachtenbummler begrüßt und erste Autogramme gegeben zu haben.