Die "Turbinen" bestreiten am morgigen Mittwoch das Champions League Viertelfinal-Rückspiel gegen Roa IL Oslo.
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Bernd Schröder kennt natürlich das Sprichwort, nach dem das Fell des Bären nicht verteilt werden sollte, bevor das Tier endgültig erlegt ist. Ergo spricht der Trainer des deutschen Frauenfußball-Meisters 1. FFC Turbine Potsdam auch noch nicht über das Halbfinale der Champions League, in dem es im April zu einem deutsch-deutschen Duell mit dem FCR Duisburg kommen dürfte.
Der Cup-Verteidiger aus dem Ruhrpott hatte bereits am Sonntag die Vorschlussrunde durch einen 2:0-Erfolg bei den Ladies von Arsenal London (Hinspiel 2:1) erreicht.
„Zunächst müssen wir unser Rückspiel in Oslo ordentlich über die Bühne bringen, dann können wir uns mit Duisburg beschäftigen“, so Schröder vor der Partie am Mitwoch (15.30 Uhr). Natürlich glaubt bei den Potsdamerinnen nach dem eindrucksvollen 5:0-Hinspielerfolg niemand daran, dass beim vierfachen Titelträger Norwegens noch etwas schief geht. „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen“, sagte die zweifache Torschützin Nadine Keßler. Ihre Mannschaft fliegt heute Vormittag in bester Besetzung nach Oslo. Das Rückspiel wird auf einem Kunstrasenplatz stattfinden. „Das dürfte für uns kein Problem sein. Für technisch gute Mannschaften ist das kein Nachteil“, erklärte Schröder.
Erreicht Turbine wie erwartet das Halbfinale der Champions League, werden die Mannschaften aus Potsdam und Duisburg innerhalb von dreieinhalb Wochen viermal aufeinandertreffen. Am 24. März in der Bundesliga (in Potsdam), am 3. April im Halbfinale des DFB-Pokals (in Duisburg) sowie am 10. und 18. April in Europas höchster Klubliga. Schröder formuliert es diplomatisch: „Duisburg wird darüber auch nicht gerade erfreut sein.“