Zwei Länderspiele gegen Schweden finden im Rahmen des U19/U20-Lehrgangs statt
Foto: DFB
Im Rahmen eines gemeinsamen Lehrgangs der U19- und U20-Nationalspielerinnen trafen die neuformierten U19-Frauen heute im Weserberglandstadion in Hameln auf Schweden. Dabei setzte sich die Mannschaft von DFB-Trainerin Maren Meinert mit einem 1:0 (1:0)-Sieg durch.
Vor 2556 Zuschauern in Hameln war die deutsche Mannschaft von Beginn an feldüberlegen. Die Zuschauer mussten bis zur 30. Minute warten, ehe das einzige Tor des Abends durch Ramona Petzelberger fiel. Die Mittelfeldspielerin vom SC 07 Bad Neuenahr köpfte den Ball zum 1:0 in die Maschen (30.).
"Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz, dem Spiel und der Kampfbereitschaft der Mannschaft. Wir haben das Spiel beherrscht, allerdings muss man auch sagen, dass es International notwendig ist, alle Chancen zu verwerten. In der Schlussphase hätten wir durch die einzige schwedische Torchance auch noch den Ausgleich kassieren können", sagte Meinert nach dem Spiel.
Erst fünf Spielerinnen aus dem insgesamt 16-köpfigen Kader hatten vor dem Spiel bereits Einsätze für die U 19-Frauen vorzuweisen. Dabei hat Marie-Louise Bagehorn vom 1. FFC Turbine Potsdam mit nun zwölf Spielen und einem Treffer die meiste Erfahrung im Team.
Bagehorn gehörte auch im Juli dem EM-Kader bei der kontinentalen Meisterschaft in Weißrussland an. Als Gruppendritter verpasste die deutsche Mannschaft dabei nach zwei Siegen und einer Niederlage nur denkbar knapp aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Einzug in die Vorschlussrunde.
Die U19-Frauen spielten heute mit folgender Aufstellung: Schmitz – Maier, Simon, Elsig (46. Vetterlein), Kleiner – Hendrich, Bagehorn, Petzelberger – Knaak (54. Oliveira Leite), Doppler (46. Doorsun), Kayicki (71. Rolser)
Morgen findet im Zuge des Lehrgangs das Länderspiel der deutschen U20-Frauen gegen das U23-Team aus Schweden statt. Ausgetragen wird diese Partie um 11 Uhr im August-Wenzel-Stadion in Barsinghausen. Im Kader dieser Begegnung stehen mit Torhüterin Desirée Schumann, Laura Brosius, Tabea Kemme und Jessica Wich gleich vier Potsdamerinnen.