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News | 13.10.2009 | 12:27 Uhr | 1. Mannschaft

Isabel Kerschowski: "Ich bin sehr zuversichtlich"

In wenigen Tagen steht für Turbines Mittelfeldspielerin die Knie-OP an

Von Nadine Bieneck

Isabel Kerschowski:
Isabel Kerschowski verfolgt alle Spiele ihrer Kolleginnen live vor Ort und wirkt dabei sichtlich motiviert, bald wieder mitzumischen.
Foto: Nadine Bieneck
Vor zwei Wochen zog sich Isabel Kerschowski in der Bundesliga-Partie des 2. Spieltages gegen den SC Freiburg ohne gegnerische Einwirkung einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Eine langwierige Diagnose, dennoch schaut die 21-Jährige voller Optimismus in die Zukunft.

"Ich habe mir direkt danach schon gedacht, dass es was schlimmeres ist", erinnert sich Isabel an den Moment in der 70. Spielminute gegen den SC Freiburg. "Als ich dann die tatsächliche Diagnose Kreuzbandriss von unserem Mannschaftsarzt, Dr. Lehnert, erfahren habe, war es natürlich schon erst einmal ein Schock. Aber ich habe mich relativ schnell wieder gefangen und sofort wieder nach vorn geschaut", berichtet "Isy" aufgeräumt.

Bereits zwei Tage, nachdem sie sich die Knieverletzung zuzog, welche in der Regel einen Rehazeitraum von mindestens sechs Monaten umfasst, begann Isabel Kerschowski mit individuellem Rehatraining. "Zwei mal täglich 2 Stunden" absolviere sie zur Zeit unter Leitung von Turbine-Physiotherapeut Matthias Pefestorff. Kein Wunder folglich, dass sich Mannschaftsarzt Dr. Michael Lehnert mit dem bisherigen Heilungsverlauf seines Schützlings sehr zufrieden zeigt. Dieser sei "entsprechend der Umstände bislang sehr gut. Einer schnellen Operation steht daher nichts im Wege", so Lehnert.

Bereits Ende dieser Woche geht es für Isabel Kerschowksi daher unter's Messer. Anschließend beginnt für die 21-Jährige die Reha. "Ich bin froh, dass ich die gesamte Saisonvorbereitung grad erst hinter mir habe", meint "Isy" pragmatisch, "sonst würde das jetzt alles ganz anders aussehen". Schließlich sei ihre körperliche Verfassung aus diesem Grund optimal und mit eisernem Willen sorgt die Nationalspielerin dafür, dass es auch so bleibt.

Halt geben ihr zudem die Mannschaftskolleginnen und das gesamte Umfeld: "Die Mädels haben mich aufgefangen und bauen mich jederzeit auf. Gerade die Spielerinnen, die selbst schon mit dieser Verletzung zu tun hatten, machen mir viel Mut". Es macht fast den Anschein, als ob dies gar nicht nötig ist, denn der Blondschopf blickt unglaublich optimistisch und motiviert in die Zukunft: "Vorausgesetzt die OP verläuft nach Plan ist mein Ziel, zur Rückrunde schnellstmöglich wieder dabei zu sein". Fast mit einem leichten Kopfschütteln registriert sie daher auch die vielen Mitleidsbekundungen, die ihr in den letzten Tagen entgegenschwappten: "Das ist gar nicht notwendig. Mir geht es gut und ich kämpf mich zurück". Mit eindrücklichem Blick und einem entschlossenen Lächeln unterstreicht Isabel Kerschowski ihre Aussage und wer ihr dabei zuhört gewinnt den Eindruck, dass die Rückkehr der athletischen und sprintstarken Mittelfeldspielerin auf den Platz tatsächlich schneller vonstatten geht, als man es zunächst hätte vermuten können. An mangelnder Einstellung der 21-Jährigen soll es zumindest nicht scheitern.

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