Die "Turbinen" waren heute zu Gast beim FSV Empor Hörlitz.
Foto: Aferdita Podvorica
Zwei Testspiele standen in dieser Woche für die „Turbinen“ an. Vergangenen Mittwoch trafen die Potsdamerinnen auf die Mannschaft des Friedrichshagener SV, am heutigen Samstagnachmittag kam es zum Vergleich mit dem FSV Empor Hörlitz in der Niederlausitz.
Laut Veranstalter 750 Zuschauer verfolgten am Mittwochabend auf der Anlage des Friedrichshagener SV (Männer) in Berlin einen 3:1-Sieg der Gastgeber, die in der Kreisliga A aufspielen. Phillip Karioth traf bereits wenige Minuten nach Spielbeginn zur 1:0-Führung für die Gastgeber, doch Natasa Andonova glich nach einer knappen halben Stunde zum 1:1 aus (28.). Erst nach dem Seitenwechsel lief das Spielgeschehen seitens der „Turbinen“ schleppender, waren die Beine ob des zurückliegenden straffen Trainingspensums müde und schwer. „Da hat die Laufbereitschaft gefehlt und es lief nicht mehr viel zusammen“, bilanzierte Co-Trainer Dirk Heinrichs nach dem Abpfiff. Erneut Karioth mit einem Doppelschlag baute die Führung der Gastgeber gar noch zum 3:1-Endstand aus (55., 70.), wenngleich die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder durch Lidija Kulis und Lisa Evans noch Chancen auf den Anschlusstreffer hatte, Kulis aber bspw. nach Vorlage der Schottin nur die Querlatte des Gebälks traf (83.).
Turbine Potsdam spielte gegen den Friedrichshagener SV mit: Naeher (46. Berger) – Singer, Mirlach, Kemme – Draws (63. Jaques), Hanebeck, Winters, Doorsoun – Evans, Andonova (46. Kulis), Anonma
Am heutigen Samstagnachmittag kam es zum zweiten Test innerhalb einer Woche. Gegner war diesmal der Kreisligist FSV Empor Hörlitz (Männer), der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Die Hörlitzer gingen durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung (10.), doch wenige Minuten später gelang den „Turbinen“ der Ausgleich (20.), als Stefanie Draws nach einem über rechts hereingebrachten Freistoß von Natasa Andonova den Ball über die Linie spitzelte. Erst in den Schlussminuten machten die „Turbinen“ den Sieg klar. Zunächst erzielte Genoveva Anonma das 2:1, als sie den zu weit vor dem stehenden Torhüter überlupfte (88.), kurz darauf schob Sandra Starke nach einem Steilpass von Heleen Jaques das Leder zum 3:1-Endstand über die Linie (89.). Trotz des Sieges war Co-Trainer Dirk Heinrichs mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft nicht einverstanden: „Das war das schlechteste Spiel im Verlauf unserer Saisonvorbereitung, da hat gar nichts gepasst. Viel zu viele Fehlpässe, keine Laufbereitschaft, wir haben zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel gefunden“, haderte er mit der Präsentation der Mannschaft, „da hat wohl die Einstellung nicht so richtig gestimmt“.
Turbine Potsdam spielte gegen den FSV Empor Hörlitz mit: Sarholz (46. Naeher) – Singer, Mirlach, Kemme – Draws (46. Jaques), Hanebeck, Winters, Doorsoun – Andonova (82. Starke), Anonma, Kulis (46. Meister)
Der nächste Test steht für den Deutschen Meister am kommenden Samstag, den 11. August 2012, an. Dann geht es 15 Uhr auswärts gegen die Mannschaft der SG Töplitz.